Komposit in der Zahntechnik

Seit einigen Monaten begeistert ZTM Moritz Pohlig deutschlandweit mit einer Fortbildung rund um die „Composite-flow-technique“ mit Gradia Plus (GC). Der smarte Systemansatz führt über einen strukturierten Workflow zur ästhetisch brillanten Komposit-Verblendung. Im Zwei-Tages-Workshop mit Pohlig geht es jedoch um weit mehr als Kunststoff. Es geht um Ästhetik und Einfachheit; um Ordnung, Konzeption und Reproduzierbarkeit. Im Auftrag des Unternehmens GC Germany habe ich „näher hingehört“ und über die Einblicke in den Workshop einen Artikel geschrieben (erschienen in dental dialogue 6/2021). Lesen Sie hier einige Auszüge.

Komposit ein Stiefkind der Zahntechnik?

Komposit wurde lange Zeit als „Stiefkind“ der Zahntechnik betrachtet. Heute erhalten moderne Komposite viel Aufmerksamkeit – zu Recht, wie ZTM Moritz Pohlig bei seiner aktuellen Fortbildungstour (www.gcfortbildung. de) „Keep it simple“ zeigt. Der Zahntechniker überzeugt mit den Möglichkeiten moderner Kompositmaterialien und vermittelt sein Können auf erfrischend motivierende Weise. Zugleich lässt er Freiraum für persönliche Interpretationen. Bei der Fortbildung „Composite-flow-technique by Moritz Pohlig“ zeigt er einen intelligenten zahntechnischen Work flow. Die Teilnehmer lernen einen strukturierten Prozess für das Verblenden von Teleskop- und Kombiarbeiten kennen. In Kooperation mit GC werden zwei intensive Tage aus Theorie und Praxis angeboten.

Keep it simple – in einer immer komplexeren zahntechnischen Welt lässt diese strukturierte Einfachheit des Arbeitskonzeptes von Moritz Pohlig ein Aufatmen zu. Gleichwohl geht die Einfachheit nicht zulasten des Ergebnisses; ganz im Gegenteil.

Keep it simple!

Moritz Pohlig

Ztm. Moritz Pohlig ist Zahntechniker aus Leidenschaft und als solcher immer daran interessiert, Ergebnisse und Verfahrensweisen zu verbessern.

„Ein gutes zahntechnisches Resultat darf kein Zufall sein, sondern ist das Produkt fundierter Überlegungen, eines durchdachten Konzeptes und abgestimmter Materialien“.

Mit Komposite für das Verblenden arbeitet er seit vielen Jahren. […] Mit der klassischen Verblendtechnik, bei der Komposit Freihand auf das Gerüst geschichtet wird, stieß er schnell an Grenzen. […] Der Zahntechniker wollte mehr. Er suchte nach einer Alternative, um Verblendungen aus Komposit vorhersagbar, sauber und stressfrei zu realisieren. Angetrieben von diesem Ziel entwickelte er (basierend auf der Küvetten-Technik) sein eigenes Konzept, […] heute als „Composite-flow-technique by Moritz Pohlig“ bekannt. […]

„Das Level, auf dem wir mit dem Verfahren komplexe Restaurationen mit Komposit verblenden können, hätte ich persönlich ohne den Einstieg in die Küvettentechnik niemals erreicht“.

Der Workshop

Sein Know-how gibt Moritz Pohlig in Kursen weiter. Er inspiriert und motiviert. Und vor allem erreicht er eins: Begeisterung. Es sind die Logik des Konzeptes und die gleichbleibend hohe Ergebnisqualität, die faszinieren. […]Vom Set-up, dem Überpressen mit der Küvetten-Technik bis zum Individualisieren und dem Finish werden alle Arbeitsschritte demonstriert und umgesetzt. Spannend ist u. a. der Ausflug in die Oberflächenbearbeitung. Mirko- und Makrostrukur, Textur, feinste Charakteristika – es wird gelehrt, wie natürlich schön Restaurationen aus Komposit gestaltet werden.

Wer sich von Moritz Pohlig inspirieren und motivieren lassen möchte, sollte eine seiner Fortbildungen besuchen. Das in Zusammenarbeit mit GC entwickelte Kurskonzept überzeugt mit klarer Didaktik und authentischer Praxisrelevanz. Und was zunächst für manche Zahntechnikerin oder manchen Zahntechniker unerreichbar erscheint, bekommt plötzlich einen roten Faden. Denn letztlich bedarf es nicht sonderlich viel, um eine herausnehmbare komplexe Restauration zu verblenden: Das passende Komposit, den richtigen Workflow und die Liebe für´s Detail.

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